Da ich heute überraschenderweise früher von der Arbeit heimdurfte und da es mal wieder regnet, dacht ich schreib ich mal wieder was auf den Blog...
Mittlerweile hab ich mich in Melbourne richtig gut eingelebt, englisch läuft ganz gut auch wenn ich meinen deutschen Akzent wohl nicht ablegen kann- schade. Schaffen macht eigentlich immer noch Spass obwohl icih ab und an nix zu tun hab. In der letzen Woche war ich damit beschäftigt, irgendwelche Leute mit Umfragen über "Carols" zu belästigen, die ich jetzt dann auswerten kann. Dachte echt das des schlimmer wird aber die meisten Leute sind hier überwiegend aufgeschlossen für Umfragen (wer hätte das gedacht?).
Und ich darf dauernd an irgendwelchen Meetings teilnehmen, was zum einen sehr interessant ist, weil ich auch Einblick in andere Dinge bekomme und zudem gibt es jedesmal des ober leckere Zeugs zum Essen- sprich Sandwiches, Kuchen, Obst und natürlich Kaffee. Das könnten sich die deutschen Kommunen ruhig mal zum Vorbild nehmen :-)
Das komische hier ist, das die meisten Leute/Arbeitskollegen ihre Mittagspause alleine verbringen. Trotz grandiosem Lunchroom sitzen alle allein am Tisch und essen ihr Mittagessen. Andere gehn erst gar nicht von ihrem Arbeitplatz weg, sondern wärmen sich ihr essen und essens am Schreibtisch. Ich mein auf der einen Seite bin ich ganz froh, mittlerweile rausgefunden zu haben, dass das hier fastalle so machen, weil ich anfangs echt dachte, dass niemand mit mir Mittagspause machen will. Andererseits ist es meiner Meinung total befremdlich wenn man in den riesigen Lunchroom kommt, und das Gefühl hat, in einer Bibliothek zu sein und leise sein zu müssen. Lustigerweise findet bin Ich bin zum Glück nicht die einzige die das seltsam findet und so mach ich jetzt meistens Mittagspause mit Lynn oder aber ich geh raus und genieß die Sonne.
Am Sonntag muss ich auch schaffen, weil wir da unser "Carols by Candlelight" Konzert haben, bin ja mal sehr gespannt wie das so wird. Für mich ist es nach wie vor ziemlich schwer zu begreifen, dass wir Dezember haben beziehungsweise in 2 Wochen Weihnachten ist, aber gut, wir werden sehn wie's wird am Sonntag....
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Samstag, 28. November 2009
Movember
Ein wirklich harter Monat für alle Frauen in Australien geht nun endlich zu Ende! Im November findet nämlich Movember statt:
Einige Leute von der Arbeit haben natürlich auch mitgemacht. Steve (siehe Bilder) war sehr engagiert und hat sich für weitere 300$ zusätzlich noch einen "Mullet" (Vokuhila) wachsen lassen. Der macht glaub auch 3 Kreuze im Kalender wenn November rum ist :-) weil der gute alte "moe" ist hier nicht gerade besonders beliebt - laut Meinung der Australier sind Leute die Schnauzer tragen entweder schwul oder deutsch :-D Also bin mal sehr gespannt wieviel Gelder die Männer durch dieses Opfer dieses Jahr sammeln konnten...
Movember bezeichnet eine Art des Fundraising, bei der sich jährlich im November Männer Oberlippenbärte (engl. moustache)wachsen lassen, um während des Monats Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung von Prostatakrebs und anderen Gesundheitsproblemen von Männern zu sammeln. „Movember“ ist als Stiftung organisiert, die in derzeit sieben Ländern die Novemberaktion koordiniert und Spenden an nationale Forschungseinrichtungen weiterleitet. Die Aktion dient neben dem Sammeln von Geldern auch dazu, die Aufmerksamkeit der Leute auf eher unbeachtete Krankheiten zu lenken. 2008 nahmen mehr als 170.000 Männer an „Movember“ teil, und sammelten Spenden in Höhe von knapp 15 Mio $.
Wie ihr seht dient das zwar alles einem guten Zweck, nix desto trotz, hätten die sich meiner Meinung nach ruhig was anderes überlegen können anstatt sich Schnauzer wachsen zu lassen Ihr könnt euch ja vorstellen wie verwirrt ich war, als ich die ersten "moe"-tragenden Männer gesehen hab :-) Aber gut der November ist ja fast rum und wie gesagt alles für einen guten Zweck.
der tapfere Steve mit "Mullet" und "Moe" / "moustache"
Einige Leute von der Arbeit haben natürlich auch mitgemacht. Steve (siehe Bilder) war sehr engagiert und hat sich für weitere 300$ zusätzlich noch einen "Mullet" (Vokuhila) wachsen lassen. Der macht glaub auch 3 Kreuze im Kalender wenn November rum ist :-) weil der gute alte "moe" ist hier nicht gerade besonders beliebt - laut Meinung der Australier sind Leute die Schnauzer tragen entweder schwul oder deutsch :-D Also bin mal sehr gespannt wieviel Gelder die Männer durch dieses Opfer dieses Jahr sammeln konnten...
David (Freund von Elise) Lynn und Steve (Arbeitskollegen)
Sonntag, 22. November 2009
Just moved :-D
Da heute ein widerlicher Regentag ist, nutze ich doch gleich die Zeit und schreib mal wieder was...
Ja einige wissen's ja schon - ich bin letzte Woche endlich umgezogen :-) Nach unzähligen Emails und einigen grausigen Wohnungsbesichtigungen, hab ich endlich ein neues Zimmer gefunden. Ich wohn jetzt näher zur Stadt, mit zwei Mädels in meinem Alter zusammen und hab das Zimmer von einer, die gerade ihr Studium beendet hat und jetzt von NOvember bis MItte Ende Januar rumreisen will - also perfekt :-) Vorallem weil ich hin und herüberlegt habe, ob ich überhaupt auf ihre Anzeige antworte, weil es darin hieß, dass das Zimer unmöbiliert sei. Bin aber dann hin Samstag vor zwei Wochen und Mandy (das Mädel dessen Zimmer ich hab) war schon am Zimmer ausräumen und hat mich dann gefragt obs okay wär, wenn sie ihre Möbel drin lässt. Grandios :-) Sie war auch mega happy weil sie schon am darauffolgenden Montag in den Urlaub ist und ich irgendwie die letzte und einzige war, die noch Interesse an dem zZmmer hatte;
mein grandioses Zimmer

Ehrlich gesagt kann ich das überhaupt nicht verstehen, weil die Wohnung ist perfekt, die Mädels voll lieb und die Gegend großartig - ich bin in 1 Minute an der Tramstation und relativ nah zu 2 Trainstations und relativ nah zur City- also echt perfekt. Und das Beste ist, dass Mandy mir ihre Kaffeemaschine dagelassen hat :-D
Natürlich waren meine alten Vermieter alles andere als begeistert, als ich ihnen gesagt hab, dass ich auszieh - lief auch nciht ganz ohne Stress, weil Mei mit allen Mitteln versucht hat, mir nicht die ganze Kaution zurückzugeben. Sie hat dann ein wenig Geld abgezogen, weil die Küche und des Bad so dreckig wären und es schließlich auch meine Aufgabe gewesen sei, die Gemeinschaftsräume zu putzen. Ich hab mich so aufgeregt weil des so ein grottiges Haus ist und ich mir echt Mühe gegeben hab, Bad und Küche mal zu putzen. Vorallem war mein Zimmer als ich gegangen bin sauberer als vorher als ich gekommen bin...aber gut ich war einfach so happy da ausziehen zu können, da hab ich auch eine Woche doppelt Miete zahlen gerne in Kauf genommen. :-)

Ess- und Wohnzimmer
Joa Julie hat mir dann geholfen meine sieben Sachen in die neue Wohnung zu bringen und jetzt bin ich seit ner Woche hier und genieß es so. Es ist so schön endlich kochen zu können uohne vorher eine Stunde mit outzen zu verbringen. Und die Mädels sind morz nett.
Beide aus Australien, Tara wurde heute 23 und ist seit einem Jahr Lehrerin, Elise ist 22, ihr Vater kommt aus Holland und sie arbeitet wann immer sie Lust hat als Laborantin. UNd obwohl wir und erst seit ner Woche kennen, verstehn wir uns voll gut; Die Mädels meinten dass ich die deutsche Version von Mandy sei - kaffeesüchtig, dauernd unterwegs und wenn daheim, dann am kochen :-) Sehr lustig...
Elisa ist heute für 2 Wochen in Urlaub zu ihren Eltern nach Queensland gefahren und Tara geht Mitte Dezember für 4 Wochen (?) nach Europa- sooooo unfair dass ich schaffen muss und alle andern in Urlaub gehen...
Ich war heute aufm Markt, den 700m von hier ist jeden Sonntag ein Markt, wo Klamotten und so verkauft werden- Second Hands zwar aber dafür sehr günstig - und weil ich mich ja mit Kleidern eindecken muss (die Mädels hier gehen abends nur im Dress aus m Haus), hab ich heute trotz strömendem Regen auf den Weg gemacht und gleich mal zwei Kleider gekauft- sehr toll! :-) War klitschnass als ich heimkam aber egal, weil ich 2 Kleider für $40 ergattert hab. Wird interssant, wie ich das ganze Zeug zurück nach Deutschland bekomm, weil mein Kleider- und Schuhbestand doch schon ein wenig zugenommen hat :-)
Elisa ist heute für 2 Wochen in Urlaub zu ihren Eltern nach Queensland gefahren und Tara geht Mitte Dezember für 4 Wochen (?) nach Europa- sooooo unfair dass ich schaffen muss und alle andern in Urlaub gehen...
Ich war heute aufm Markt, den 700m von hier ist jeden Sonntag ein Markt, wo Klamotten und so verkauft werden- Second Hands zwar aber dafür sehr günstig - und weil ich mich ja mit Kleidern eindecken muss (die Mädels hier gehen abends nur im Dress aus m Haus), hab ich heute trotz strömendem Regen auf den Weg gemacht und gleich mal zwei Kleider gekauft- sehr toll! :-) War klitschnass als ich heimkam aber egal, weil ich 2 Kleider für $40 ergattert hab. Wird interssant, wie ich das ganze Zeug zurück nach Deutschland bekomm, weil mein Kleider- und Schuhbestand doch schon ein wenig zugenommen hat :-)
Es hat grad ausfgehört zu regnen- yeh- mal schauen evtl geh ich noch weng raus - aber ich versuch bald mal wieder zu berichten :-)
--> Bilder von den Mädels und vom WE folgen
Dienstag, 17. November 2009
Neulich im Staff Newsletter...
Exchange Student from Germany
The Arts and Recreation Development team have Viola Frech, a young German student, doing
a placement with them for three months.
Viola is from Loerrach – a city in the south-west of Germany close to the Swiss and French border.
She’s studying Public Administration at the University of Applied Administrative Studies in
Kehl. As part of her studies Viola is able to do a practical training component for three
months in another country. Through friends and other students she’d heard
lots of interesting things about Australia and thought that it would be a good
opportunity to improve her English.
She applied to several councils across Australia before hearing back from
Whitehorse. And that’s how she found herself in Nunawading assisting with
projects such as the Spring Festival and the Whitehorse Sports Awards.
She’s enjoying Melbourne and during her time here she’d like to explore it
further, get to know lots of people and learn how to surf. Over the New Year period, she’d like to go to Sydney and she plans to see more of Australia when
the placement comes to an end.
The Arts and Recreation Development team have Viola Frech, a young German student, doing
a placement with them for three months.
Viola is from Loerrach – a city in the south-west of Germany close to the Swiss and French border.
She’s studying Public Administration at the University of Applied Administrative Studies in
Kehl. As part of her studies Viola is able to do a practical training component for three
months in another country. Through friends and other students she’d heard
lots of interesting things about Australia and thought that it would be a good
opportunity to improve her English.
She applied to several councils across Australia before hearing back from
Whitehorse. And that’s how she found herself in Nunawading assisting with
projects such as the Spring Festival and the Whitehorse Sports Awards.
She’s enjoying Melbourne and during her time here she’d like to explore it
further, get to know lots of people and learn how to surf. Over the New Year period, she’d like to go to Sydney and she plans to see more of Australia when
the placement comes to an end.
Montag, 9. November 2009
Melbourne Cup
Letzte Woche Dienstag war ich am Melbourne Cup in Flemington. Denn am ersten Dienstag im November ist Melbourne Cup Day und dort findet dann das allseits beliebte, und weltweit wohl berühmteste Pferderennen statt.
An dem Tag scheint ganz Melbourne am Rennen, vorm Fernseher oder Radio zu sitzen, um das Rennen zu verfolgen. Die Leute, die nicht am Rennen sind, verbringen den Tag üblicherweise mit einem BBQ (Barbeque) und schauen das Rennen am Fernseher an.

Seit 1877 ist der Cup Day ein Feiertag (public holiday) in Melbourne, damit auch jeder an dem Spektakel teilhaben kann. Der Melbourne Cup ist vorallem bekannt durch sein Motto: "Fashion on the Field". Das bedeutet, dass die Männer natürlich im Anzug kommen und Frauen zu ihren Kleidern entweder einen Hut oder aber einen sogenannten "Fascinator" (irgendwelches Federgedöhns) in den Haaren tragen.
Ich war an Halloween auf ner Party und hab da ein Schweizer Mädel und einige andere Leute (von Holländern über Iren bis hin zu Neuseeländern) kennengelernt und wir haben und irgendwie auf Anhieb verstanden und dann haben die mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen....


Joa und dann haben wir uns einen netten Platz in Mitten der Menschenmenge gesucht und gegessen, getrunken und gewettet. Leider war soviel los, dass man von den Pferden nicht allzuviel mitbekommen hat, allerdings war es sowieso viel spannender die Leute/die Outfits der Leute anzuschauen. Ich habe leider $15 beim Wetten verloren, alle anderen hatten irgendwie mehr Glück- eine hat sogar $150 gewonnen.


Um sechs Uhr abends war dann das letze Rennen (insgesamt waren es 10 Rennen über den ganzen Tag verteilt), was allerdings auch gut war, denn das Wetter wurde immer schlechter und kälter und wir waren alle ziemlich kaputt vom ganzen Tag rumstehen.
An dem Tag scheint ganz Melbourne am Rennen, vorm Fernseher oder Radio zu sitzen, um das Rennen zu verfolgen. Die Leute, die nicht am Rennen sind, verbringen den Tag üblicherweise mit einem BBQ (Barbeque) und schauen das Rennen am Fernseher an.
Seit 1877 ist der Cup Day ein Feiertag (public holiday) in Melbourne, damit auch jeder an dem Spektakel teilhaben kann. Der Melbourne Cup ist vorallem bekannt durch sein Motto: "Fashion on the Field". Das bedeutet, dass die Männer natürlich im Anzug kommen und Frauen zu ihren Kleidern entweder einen Hut oder aber einen sogenannten "Fascinator" (irgendwelches Federgedöhns) in den Haaren tragen.
Joa und ich war halt da mitten drin :-) Wie kams dazu?
Ich war an Halloween auf ner Party und hab da ein Schweizer Mädel und einige andere Leute (von Holländern über Iren bis hin zu Neuseeländern) kennengelernt und wir haben und irgendwie auf Anhieb verstanden und dann haben die mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen....
Outfits der Sheilas (jungen Frauen) und Blokes (Typen)
Das Ganze hat dann am Dienstag Morgen in Herrgottsfrühe mit einem (Sekt-)Brekkie begonnen, das eine Mädel hat mir dann ein Kleid geliehen (weil jo bin mit 23 Kilo Koffergewicht jetzt nicht auch noch auf Pferderennen vorbereitet) und dann sind wir so gegen 11 Uhr mit Picknickkorb Richtung Flemington. Da das Mitbringen von Alkohol am Rennen leider verboten ist, haben alle versucht da irgendetwas mit rein zu schmuggeln und die Leute mit denen ich unterwegs war, haben sich da einige Gedanken gemacht...leider musste ein Mädel die als Geburtstagsgeschenk/-packet verpackte Wodkaflasche auspacken und ausleeren; das war jedoch der einzige Verlust- wenn die wüssten ;-D
Picknicken am Melbourne Cup Kimmi Schweizer Mädel) und ich
Joa und dann haben wir uns einen netten Platz in Mitten der Menschenmenge gesucht und gegessen, getrunken und gewettet. Leider war soviel los, dass man von den Pferden nicht allzuviel mitbekommen hat, allerdings war es sowieso viel spannender die Leute/die Outfits der Leute anzuschauen. Ich habe leider $15 beim Wetten verloren, alle anderen hatten irgendwie mehr Glück- eine hat sogar $150 gewonnen.
So sehn Sieger aus - leider ich nicht :-(
Um sechs Uhr abends war dann das letze Rennen (insgesamt waren es 10 Rennen über den ganzen Tag verteilt), was allerdings auch gut war, denn das Wetter wurde immer schlechter und kälter und wir waren alle ziemlich kaputt vom ganzen Tag rumstehen.
kurz vor Schluss ´ mein Ticket
Sonntag, 1. November 2009
Verrücktes Australien! :-)
Obwohl ich jetzt doch schon zwei Wochen in Australien bin, begegnen mir jeden Tag neue interessante Dinge, die mich ab und an ein wenig verwirren.
Ich mein gut, zum einen ist da das Australisch-Englisch, das mich so aussehen lässt, als hätte ich noch nie zuvor ein englische Wort gehört :-) Beispielsweise sind Chucks hier nicht etwa Converse-Schuhe sondern Küchenpapier, und "see ya later" wird anstelle von tschüss gesagt, auch wenn man nicht vor hat die Person noch einmal wieder zu sehen. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie verwirrt ich war, als fremde Leute wie Kassiererin oder Busfahrer das erste mal zu mir bei der Verabschiedung "see ya later" gesagt haben :-D
Wo wir schon beim nächsten wären- das Busfahren; Busse sind im Gegensatz zu den Zügen und der Straßenbahn eher unzuverlässig. Zudem stimmen die Zeittafeln an der Bushaltestelle grundsätzlich nie mit der Information aus dem Internet überein, was die ganze Sache ein wenig knifflig macht. Ich geh halt jetzt jeden morgen ungefähr zur selben Zeit mal an die Bushaltestelle und hoffe, dass ein Bus kommt und meistens hab ich auch Glück bzw. ich habs langsam drauf und weiß wann die Busse kommen;
Das Mühsame ist, dass man immer sein Ticket in die Entwertungsmaschine (nennt man des so?) stecken muss, auch wenn man ein Monatsticket hat- und wehe man macht das nicht...dann gibts ganz schönen Ärger vom Busfahrer, weil das ja schließlich kein "Free-ride" ist, da zählt dann auch die Ausrede nicht, dass man hier neu ist und keine Ahnung hat ;-)
Sonst sind die Busfahrer aber morz freundlich, warten immer bis die verspäteten Züge eintreffen, sodass man den Bus noch erreicht, oder letztens hat mich eine Busfahrerin wegen völliger Orientierungslosigkeit auch direkt vor die Haustür gefahren:-) (...so viel zum Thema: was ich schon immer einmal über Busfahren in Melbourne wissen wollte ;-) ) Achso ne halt nicht zu vergessen: die Busse hier sind die ersten Hybridbusse- sehr fortschritlich, nicht wahr?
Meine völlige Orientierungsloigkeit (s.o.) hatte ich übrigens wegen den Straßennamen in Australien. Weil dort ist es nicht so, dass es einen Straßennamen nur einmal gibt, sondern in jedem Vorort gibt es die selben Straßennamen. D.h. in Melbourne gibt es bestimmt 70 Straßen die Victoriastreet oder Blackburnroad heißen; Wenn man das nicht weiß und gesagt bekommt, dass jemand beispielsweise in der Eley Road 12 wohnt, kann es natürlich durchaus sein, dass ein verwirrter Tourist vor dem falschen Haus steht und sich wundert, warum jemand fremdes die Tür aufmacht; oder aber, dass man bei der absolut falschen Bushaltestelle aussteigt... :-/

für alle Herr der Ringe Fans :-)
"goon" ist das "Tetra-Pack"-Kissen in den Pappkartons, die mit 2, 4 oder 10 Litern Wein gefüllt sind. "Goon" ist der billigste erhältliche australische Wein, weshalb er von Obdachlosen bevorzugt wird, die das Tetra-Pack-Kissen auch tatsächlich als Kissen verwenden!
Das Trinken in Australien ist echt so ne Sache - ich hab ja gelesen, dass die Australier das Alkohol trinken als eine Art Sportart sehen, allerdings hab ich das nicht wirklich geglaubt- yeah well, ist wohl doch so :-) Kaum hat das Wochenende angefangen (sprich 17.00 Uhr Freitag) fangen die Leute auch schon an mit trinken. Viele noch direkt nach dem Arbeiten mit den Arbeitskollegen (dieses Ereignis findet in meinem Amt jedoch nur am letzten Freitag im MOnat statt :-) ), die anderen gehen ansonsten direkt in den Pub. Joa und am Samstag Mittag um 13:00 Uhr sind die sogenannten Hotels (Kneipen) dann wieder voll, bis sie abends wieder schließen; Sonntags wird bei dem Spiel auch keine Ausnahme gemacht, da beginnt das Trinken wie Samstag; Dementsprechent könnt ihr euch vorstellen wie's den meisten Leuten nachts um 00.00 Uhr geht- Betrunkene Australier- nix ausergewöhnliches - :-D
Allerdings muss ich zugeben, dass die Hotels in der Stadt auch wirklich was besonderes sind; überall spielen Livebands und zum Teil liegen die direkt am Strand. Man kann also schon nachvollziehen, warum die bei schönem Wetter und guter Musik dort sitzen und ein Gläschen Bier oder Wein genießen.
Wie ihr seht, bringt jeder Tag neue Herausforderungen und es gibt einige Dinge zu entdecken....
Ich mein gut, zum einen ist da das Australisch-Englisch, das mich so aussehen lässt, als hätte ich noch nie zuvor ein englische Wort gehört :-) Beispielsweise sind Chucks hier nicht etwa Converse-Schuhe sondern Küchenpapier, und "see ya later" wird anstelle von tschüss gesagt, auch wenn man nicht vor hat die Person noch einmal wieder zu sehen. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie verwirrt ich war, als fremde Leute wie Kassiererin oder Busfahrer das erste mal zu mir bei der Verabschiedung "see ya later" gesagt haben :-D
Wo wir schon beim nächsten wären- das Busfahren; Busse sind im Gegensatz zu den Zügen und der Straßenbahn eher unzuverlässig. Zudem stimmen die Zeittafeln an der Bushaltestelle grundsätzlich nie mit der Information aus dem Internet überein, was die ganze Sache ein wenig knifflig macht. Ich geh halt jetzt jeden morgen ungefähr zur selben Zeit mal an die Bushaltestelle und hoffe, dass ein Bus kommt und meistens hab ich auch Glück bzw. ich habs langsam drauf und weiß wann die Busse kommen;
Das Mühsame ist, dass man immer sein Ticket in die Entwertungsmaschine (nennt man des so?) stecken muss, auch wenn man ein Monatsticket hat- und wehe man macht das nicht...dann gibts ganz schönen Ärger vom Busfahrer, weil das ja schließlich kein "Free-ride" ist, da zählt dann auch die Ausrede nicht, dass man hier neu ist und keine Ahnung hat ;-)
Sonst sind die Busfahrer aber morz freundlich, warten immer bis die verspäteten Züge eintreffen, sodass man den Bus noch erreicht, oder letztens hat mich eine Busfahrerin wegen völliger Orientierungslosigkeit auch direkt vor die Haustür gefahren:-) (...so viel zum Thema: was ich schon immer einmal über Busfahren in Melbourne wissen wollte ;-) ) Achso ne halt nicht zu vergessen: die Busse hier sind die ersten Hybridbusse- sehr fortschritlich, nicht wahr?
Meine völlige Orientierungsloigkeit (s.o.) hatte ich übrigens wegen den Straßennamen in Australien. Weil dort ist es nicht so, dass es einen Straßennamen nur einmal gibt, sondern in jedem Vorort gibt es die selben Straßennamen. D.h. in Melbourne gibt es bestimmt 70 Straßen die Victoriastreet oder Blackburnroad heißen; Wenn man das nicht weiß und gesagt bekommt, dass jemand beispielsweise in der Eley Road 12 wohnt, kann es natürlich durchaus sein, dass ein verwirrter Tourist vor dem falschen Haus steht und sich wundert, warum jemand fremdes die Tür aufmacht; oder aber, dass man bei der absolut falschen Bushaltestelle aussteigt... :-/
für alle Herr der Ringe Fans :-)
Hatte übrigens mittlerweile meine erste Erfahrung mit Goon; für die, die noch nie von Goon gehört haben, ein kleiner Exkurs:
"goon" ist das "Tetra-Pack"-Kissen in den Pappkartons, die mit 2, 4 oder 10 Litern Wein gefüllt sind. "Goon" ist der billigste erhältliche australische Wein, weshalb er von Obdachlosen bevorzugt wird, die das Tetra-Pack-Kissen auch tatsächlich als Kissen verwenden!
Tatsächlich ist Goon aber auch ein Wein, der von Backpackern und Studenten bevorzugt wird, ganz einfach weil man 4 Liter Wein für $5 bekommt. Das Fatale daran ist allerdings, dass Goon nicht nur lausig schmeckt, sondern auch ein wahnsinnigen headache macht :-/ des soll sich allerdings nach dem vierten Goon-trinken legen...bin ja mal sehr gespannt :-)
Das Trinken in Australien ist echt so ne Sache - ich hab ja gelesen, dass die Australier das Alkohol trinken als eine Art Sportart sehen, allerdings hab ich das nicht wirklich geglaubt- yeah well, ist wohl doch so :-) Kaum hat das Wochenende angefangen (sprich 17.00 Uhr Freitag) fangen die Leute auch schon an mit trinken. Viele noch direkt nach dem Arbeiten mit den Arbeitskollegen (dieses Ereignis findet in meinem Amt jedoch nur am letzten Freitag im MOnat statt :-) ), die anderen gehen ansonsten direkt in den Pub. Joa und am Samstag Mittag um 13:00 Uhr sind die sogenannten Hotels (Kneipen) dann wieder voll, bis sie abends wieder schließen; Sonntags wird bei dem Spiel auch keine Ausnahme gemacht, da beginnt das Trinken wie Samstag; Dementsprechent könnt ihr euch vorstellen wie's den meisten Leuten nachts um 00.00 Uhr geht- Betrunkene Australier- nix ausergewöhnliches - :-D
Allerdings muss ich zugeben, dass die Hotels in der Stadt auch wirklich was besonderes sind; überall spielen Livebands und zum Teil liegen die direkt am Strand. Man kann also schon nachvollziehen, warum die bei schönem Wetter und guter Musik dort sitzen und ein Gläschen Bier oder Wein genießen.
Wie ihr seht, bringt jeder Tag neue Herausforderungen und es gibt einige Dinge zu entdecken....
Samstag, 24. Oktober 2009
I'm a battler now!
Nein - ich bin nicht unter die schnorrenden am Straßenrand sitzenden Leute gegangen. Battler hier bedeutet ein harter und ehrlicher Arbeiter. Also wie ihr seh mach ich hier letztendlich nix anderes wie auch daheim- nämlich malochen ;-)
Meine erste Arbeitswoche war eigentlich sehr cool. Sie hat am Dienstag damit angefangen, dass ich gefühlt 1000 Leuten vorgstellt wurde (sehr schlecht wie sich die Tage darauf rausstellte, weil ich mir ungefähr ca. ganze drei Namen merken konnte. Die meisten wissens ja schon, ich arbeite hier aufm Kulturamt, das ca. 15 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Rathaus ist voll schön, glaub noch recht neu und die Sicherheitsbestimmungen da drin sind enorm. Als Bürger kommt man ins Foyer und des wars dann. Also dort werden glaub so die übliche Bürgersachen (Melde- und Passwesen...) erledigt. Hat man allerdings ein anderes Anliegen, dann meldet man sich halt an/ sagt was man will, muss dann ein Formular ausfüllen und bekommt halt dann einen Besucherausweis, auf dem steht zu wem der will, wie lange...aber dann darf man noch nicht in die Räumlichkeiten rein, weil man muss abgeholt werden. Anders würde man sowieso nicht reinkommen weil man für alle Türen eine Schlüsselkarte braucht. Also ihr seht ich bin beim schaffen sehr sicher :-). Das System ist zwar mega umständlich aber verhindert halt, dass alle 5 Minuten ein Bürger in dein Büro reingestürmt kommt und stellt sicher, dass man sich auf den Bürger ordentlich vorbereiten kann.
Joa wir als Kultutamt haben ja eh nciht den klassischen Bürgerkontakt. Die Büros sind alle Großraumbüros ; ein Großraumbüro pro ABteilung oder Amt. Wir sitzen also zu 15in dem Büro, abgetrannt durch Stellwände/ die Leute die ein wenig mehr zu sagen haben, haben im Großraumbüro noch ein kleines, durch Glaswände abgetrenntes Büro. Aber jo ist eigentlich ganz cool weil man halt viel mehr miteinander zu tun hat und so.


Naja am ersten Tag wurde ich dann direkt in des "Whitehorse-Center" (deren Halle) hingeschickt, wo ich dann mit 4 anderen die Halle dekoriert hab, weil dort abends eine Sports-Award Verleihung stattfand. Ich musste so ne Wand gestalten mit allen Sportarten, die in Whitehorse betrieben werden - ich kann nur sagen die Australier können sich definitiv nicht entscheiden:-) Es gibt glaub keine Sportart, für die es in dem Ort keinen Verein oder so gibt, von BAseball, über Football, Rugby , Fussball, bis hin zu Cricket, Tauchen, Motorsport, einfach alles. Da merkt man erst mal, dass die Kultur da sehr multikulturell ist, weil jedes Land hat seine Sportart da durchgesetzt.
Die Leute mit denen ich da gearbeitet hab waren ober nett, und schaffen leider nicht direkt mit mir im Büro sondern sind speziell für die Halle da zuständig. Eine Frau, Julie, hat dann gleich mal erzählt, dass einer von Kehl vor zwei Jahren halt au da war und eigentlich dauernd mit ihr gearbeitet hat. Sie hatte 2 Jahre deutsch in ihere Schulzeit (jetzt ist sie ca. 45-50 Jahre alt) und hat dann ständig versucht ein paar Brocken deutsch zu sprechen- voll niedlich. In der Mittagspause ist sie mit mir dann meine Busstrecke abgefahren und wir waren mein Ticket kaufen. Also voll die Liebe. Die anderen da warn aber auch voll nett; Jaqueline (nein sie kommt nict aus dem Osten ;-) ) die für alle Kunstsachen da zuständig ist, hat mich dann für den Sommer zu sich eingeladen, da sie direkt am Strand wohnt. Julie hat mich dann abends heimgefahren, was voll toll war, weil wir an dem Tag 27 Grad hatten und ich so noch das schöne Wetter genießen konnte.
Jooo am zweiten Tag hab ich dann im Büro geschafft- musste Umfragebögen vom Sonntag (da war das alljährliche Spring Festival der Stadt) auswerten. War ganz okay nur gar nicht so einfach , mit dem engliscehn Excel-programm, außerdem konnte ich die Schrift von den Leuten ab und an nicht entschlüsseln, was in ner anderen Sprache halt noch schwieriger ist, da man den Kontext ja nicht unbedingt hat... Vorallem ist die Tastatur ja ne andere- daran muss ich mich auch erst ncoh gewöhnen :-)
Sonst hats Spass gemacht, auch wenn die Mitarbeiter alle weng zurückhaltend sind. Hab halt dann eine gefragt (Lynn- ne Engländerin), ob wir zusammen Mittag machen. Sonst wars aber ganz cool obwohl wir immer erst um neun morgens anfangen, was bedeutet, dass wir bis 17.00 Uhr schaffen müssen- für mich doch ein wenig gewöhnungsbedürftig vorallem weil dort leider am Freitag auch bis 5 abends geschafft wird- gehts noch???? ;-)
Donnerstag durfte ich dann Julie helfen die Halle wieder aufzuräume, weiß nicht ich mag so Arbeit weil dann geht der Tag voll schnell rum :-) Julie hat mich morgens abgeholt und ist mit mir noch in ne französische Bäckerei gegangen weil ich ihr erzählt habe, dass ich das australische Brot nid besonders brickelnd find. Hatte dann also nen Baguette - yeah- gestern hat sie dann für mich ne Schweizer Bäckerei ausfindeig gemacht und jetzt bringt sie wahrscheins am Montag ein Basler Brot mit- wie cool ist das denn. Des war so süß als sie dehalb angerufen hat weil sie dann dauernd was von BROD erzählt hat und dass es da so ein bread gibt, dass sie nicht aussprechen kann, it's a BASLER bread. Bis ich am Telefon kapiert hab, was sie mir sagen will...:-D
Allgemein ist das englisch zwar ganz okay, ich versteh eigentlich das meiste aber es ist sehr anstrengend wenn man den ganzen Tag im Kopf übersetzen muss, ich bin abends immer ewig kaputt...
Naja des Busfahren zur Arbeit klappt eigentlich auch ganz gut, nur das australische Busse eher wie spanische Busse sind d.h. wenn man Pech hat kommen sie halt erst 20 min später. Zudem stimmen die Zeitanagben an der Bushaltestelle direkt und im Internet schon 10x nicht- ist also jeden Tag spannend wann/ob der Bus kommt :-) Fahr ca. 30 min mit Bus und Bahn zur Arbeit, ist ganz okay.
Freitag musst ich dann Artikel aus Zeitungen der letzten 4 Monate ausschneiden, die das Kulturamt betreffen, ne ziemliche Herausforderung wenn man die Tätigkeiten des Amts noch nicht ganz durchschaut hat und die Sprache dann doch nicht perfekt beherscht. Hab auch echt den ganzen Tag gebraucht, aber des war auch ein riesen Stapel. :-)
Mmh, was gibts sonst noch zu erzählen...achja die ham die ewig gute Kaffeemaschine, man muss allerdings auch $1 pro Kaffee zahlen. Mittagspause machen die meisten in nem riesen großen Aufenthaltsraum, der mit sämtlichen Küchenutensilien ausgestattet ist, sodass man sich dort alles kochen könnte. Da sind Sofas und ein Zeitschriftenständer und sogar ein Billiardtisch drin- sehr toll. Davon könnte sich die Stadt Lörrach gerne mal inspirieren lassen :-)



Ja aber jetzt ist ja erst mal Wochenende und ich werd jetzt gelcih in die Sadt gehen, treff mich da mit Lynn und einer Freundin von ihr zum shoppen. Bin ja mal sehr gespannt und hoff, dass ich mich zurückhalten kann weil ich ja sowieso nur 23 kg wieder mit heimnehmen darf... wir werden sehn...:-)
Meine erste Arbeitswoche war eigentlich sehr cool. Sie hat am Dienstag damit angefangen, dass ich gefühlt 1000 Leuten vorgstellt wurde (sehr schlecht wie sich die Tage darauf rausstellte, weil ich mir ungefähr ca. ganze drei Namen merken konnte. Die meisten wissens ja schon, ich arbeite hier aufm Kulturamt, das ca. 15 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Rathaus ist voll schön, glaub noch recht neu und die Sicherheitsbestimmungen da drin sind enorm. Als Bürger kommt man ins Foyer und des wars dann. Also dort werden glaub so die übliche Bürgersachen (Melde- und Passwesen...) erledigt. Hat man allerdings ein anderes Anliegen, dann meldet man sich halt an/ sagt was man will, muss dann ein Formular ausfüllen und bekommt halt dann einen Besucherausweis, auf dem steht zu wem der will, wie lange...aber dann darf man noch nicht in die Räumlichkeiten rein, weil man muss abgeholt werden. Anders würde man sowieso nicht reinkommen weil man für alle Türen eine Schlüsselkarte braucht. Also ihr seht ich bin beim schaffen sehr sicher :-). Das System ist zwar mega umständlich aber verhindert halt, dass alle 5 Minuten ein Bürger in dein Büro reingestürmt kommt und stellt sicher, dass man sich auf den Bürger ordentlich vorbereiten kann.
Joa wir als Kultutamt haben ja eh nciht den klassischen Bürgerkontakt. Die Büros sind alle Großraumbüros ; ein Großraumbüro pro ABteilung oder Amt. Wir sitzen also zu 15in dem Büro, abgetrannt durch Stellwände/ die Leute die ein wenig mehr zu sagen haben, haben im Großraumbüro noch ein kleines, durch Glaswände abgetrenntes Büro. Aber jo ist eigentlich ganz cool weil man halt viel mehr miteinander zu tun hat und so.
mein Arbeitsplatz; Rayce und Bill (mein Chef) beim "Chinese New Year Festival Meeting"
Naja am ersten Tag wurde ich dann direkt in des "Whitehorse-Center" (deren Halle) hingeschickt, wo ich dann mit 4 anderen die Halle dekoriert hab, weil dort abends eine Sports-Award Verleihung stattfand. Ich musste so ne Wand gestalten mit allen Sportarten, die in Whitehorse betrieben werden - ich kann nur sagen die Australier können sich definitiv nicht entscheiden:-) Es gibt glaub keine Sportart, für die es in dem Ort keinen Verein oder so gibt, von BAseball, über Football, Rugby , Fussball, bis hin zu Cricket, Tauchen, Motorsport, einfach alles. Da merkt man erst mal, dass die Kultur da sehr multikulturell ist, weil jedes Land hat seine Sportart da durchgesetzt.
Die Leute mit denen ich da gearbeitet hab waren ober nett, und schaffen leider nicht direkt mit mir im Büro sondern sind speziell für die Halle da zuständig. Eine Frau, Julie, hat dann gleich mal erzählt, dass einer von Kehl vor zwei Jahren halt au da war und eigentlich dauernd mit ihr gearbeitet hat. Sie hatte 2 Jahre deutsch in ihere Schulzeit (jetzt ist sie ca. 45-50 Jahre alt) und hat dann ständig versucht ein paar Brocken deutsch zu sprechen- voll niedlich. In der Mittagspause ist sie mit mir dann meine Busstrecke abgefahren und wir waren mein Ticket kaufen. Also voll die Liebe. Die anderen da warn aber auch voll nett; Jaqueline (nein sie kommt nict aus dem Osten ;-) ) die für alle Kunstsachen da zuständig ist, hat mich dann für den Sommer zu sich eingeladen, da sie direkt am Strand wohnt. Julie hat mich dann abends heimgefahren, was voll toll war, weil wir an dem Tag 27 Grad hatten und ich so noch das schöne Wetter genießen konnte.
Jooo am zweiten Tag hab ich dann im Büro geschafft- musste Umfragebögen vom Sonntag (da war das alljährliche Spring Festival der Stadt) auswerten. War ganz okay nur gar nicht so einfach , mit dem engliscehn Excel-programm, außerdem konnte ich die Schrift von den Leuten ab und an nicht entschlüsseln, was in ner anderen Sprache halt noch schwieriger ist, da man den Kontext ja nicht unbedingt hat... Vorallem ist die Tastatur ja ne andere- daran muss ich mich auch erst ncoh gewöhnen :-)
Sonst hats Spass gemacht, auch wenn die Mitarbeiter alle weng zurückhaltend sind. Hab halt dann eine gefragt (Lynn- ne Engländerin), ob wir zusammen Mittag machen. Sonst wars aber ganz cool obwohl wir immer erst um neun morgens anfangen, was bedeutet, dass wir bis 17.00 Uhr schaffen müssen- für mich doch ein wenig gewöhnungsbedürftig vorallem weil dort leider am Freitag auch bis 5 abends geschafft wird- gehts noch???? ;-)
Donnerstag durfte ich dann Julie helfen die Halle wieder aufzuräume, weiß nicht ich mag so Arbeit weil dann geht der Tag voll schnell rum :-) Julie hat mich morgens abgeholt und ist mit mir noch in ne französische Bäckerei gegangen weil ich ihr erzählt habe, dass ich das australische Brot nid besonders brickelnd find. Hatte dann also nen Baguette - yeah- gestern hat sie dann für mich ne Schweizer Bäckerei ausfindeig gemacht und jetzt bringt sie wahrscheins am Montag ein Basler Brot mit- wie cool ist das denn. Des war so süß als sie dehalb angerufen hat weil sie dann dauernd was von BROD erzählt hat und dass es da so ein bread gibt, dass sie nicht aussprechen kann, it's a BASLER bread. Bis ich am Telefon kapiert hab, was sie mir sagen will...:-D
Allgemein ist das englisch zwar ganz okay, ich versteh eigentlich das meiste aber es ist sehr anstrengend wenn man den ganzen Tag im Kopf übersetzen muss, ich bin abends immer ewig kaputt...
Naja des Busfahren zur Arbeit klappt eigentlich auch ganz gut, nur das australische Busse eher wie spanische Busse sind d.h. wenn man Pech hat kommen sie halt erst 20 min später. Zudem stimmen die Zeitanagben an der Bushaltestelle direkt und im Internet schon 10x nicht- ist also jeden Tag spannend wann/ob der Bus kommt :-) Fahr ca. 30 min mit Bus und Bahn zur Arbeit, ist ganz okay.
Freitag musst ich dann Artikel aus Zeitungen der letzten 4 Monate ausschneiden, die das Kulturamt betreffen, ne ziemliche Herausforderung wenn man die Tätigkeiten des Amts noch nicht ganz durchschaut hat und die Sprache dann doch nicht perfekt beherscht. Hab auch echt den ganzen Tag gebraucht, aber des war auch ein riesen Stapel. :-)
Mmh, was gibts sonst noch zu erzählen...achja die ham die ewig gute Kaffeemaschine, man muss allerdings auch $1 pro Kaffee zahlen. Mittagspause machen die meisten in nem riesen großen Aufenthaltsraum, der mit sämtlichen Küchenutensilien ausgestattet ist, sodass man sich dort alles kochen könnte. Da sind Sofas und ein Zeitschriftenständer und sogar ein Billiardtisch drin- sehr toll. Davon könnte sich die Stadt Lörrach gerne mal inspirieren lassen :-)
Aufenthaltsraum
Ja aber jetzt ist ja erst mal Wochenende und ich werd jetzt gelcih in die Sadt gehen, treff mich da mit Lynn und einer Freundin von ihr zum shoppen. Bin ja mal sehr gespannt und hoff, dass ich mich zurückhalten kann weil ich ja sowieso nur 23 kg wieder mit heimnehmen darf... wir werden sehn...:-)
Dienstag, 20. Oktober 2009
Das erste Mal in Melbourne!
Gestern war ich dann zum ersten mal im Zentrum von Melbourne. War genial, vorallem weil die Sonne den ganzen Tag geschienen hat. Die Stadt ist voll schöin, vorallem weil es dort mega
grün ist. Irgendwie erinnert es stark an San Francisco, weil die Straßen auch mal steil rauf und runter gehen, außerdem hat Melbourne "City Circle Trams" die aussehen wie die Cable Cars in San Francisco. Melbourne hat wegen den ganzen Palmen aber auch irgendwie weng was von L.A.- ach aber irgendwie isses doch ganz individuell. Hab dann zuerst die St. Pauls Cathedrale besucht, danach auf dem Federation square gechillt und anschließend die Stadt ein wenig besichtigt. Hier einige Bilder:




Danach bin ich auf Empfehlung von Stephen in den botanischen Garten gegangen. Wahnsinnig, weil da ist man mitten in einer Großstadt und 100 m weiter ist der ewig grüne Park mit 100000 Pflanzen, nem See und man hat des Gefühl mitten im Jungle oder so zu sein :-) War wirklich toll vorallem bei dem Wetter. Hab mir auch gleich nen kleinein Sonnenbrand geholt- des ist echt krass hier, weil es zwar warm aber nicht heiß war und die Sonne jetzt auch nicht runter geknallt hat- trotzdem hab ich einen Sonnenbrand; hier muss man echt ewig aufpassen des geht so
schnell;
Hab mir danach erstmal eine Tube Sonnencreme gekauft und werd mich in Zukunft brav damit einschmieren :-)
Sonntag, 18. Oktober 2009
Aneise und erste Eindrücke
Bin am Donnerstag Abend erstmal nach Frankfurt gefahren von wo aus mich meine Großeltern am Bahnhof abgeholt haben. Haben dann noch n Fläschle Sekt getrunken und dann gings ab in den Flieger.
Okay über die Reise gibts eigentlich nicht besonders viel zu sagen.Sie hat gefühlt 1000 Stunden gedauert hat und ich so geschwollene füße hatte, dass ich nicht mehr in meine chucks gepasst hab. Hab eig
entlich die meiste Zeit im Flieger geschlafen, dann 3 Filme geschaut (der neue mit John Travolta und Denzel Washington--> sehr cool; dann mein großer fetter griechischer Sommer--> lustig; und den neuen mit Sandra Bullock) und wahnsinnig viel gegessen, 2 mal abendessen( Hirschragout und Fisch), 2 mal frühstück und dazwischen gabs 1000 snacks von eis über milka und toblerone übr chips bis hin zu obst...sehr nötig wenn man die ganze zeit irgendwie eh nur faul rumhockt :-)
Am Samstag um 5:45 bin ich dann endlich angekommen, hatte zum Glück kein Stress mit dem Gepäck und meine mitgebrachten Gummiebärle habich auch ganz locker ins Land gekriegt :-) Hab dann leider erst nach ner halben Stunde Stunde meine Gastfamily erreicht aber hat dann doch noch gereicht mit dem Bus; sie haben mich dann von der Bushaltestelle abgeholt.
Hab als ich angekommen bin dann erstmal mein Zeug im Zimmer verstaut- das ging ganz schnell weil ich ja kaum was dabei hatte- mittags bin ich dann mit Mei einkaufen gewesen im nächste Vorort ist ein gr0ßer Supermarkt. HAt ewig gedauert bis ich alles gefunden hatte weil die
Sachen halt doch anders sind als hier. Das Essen ist auch voll teuer, selbst die Billigmarken. Hab mich jetzt erst mal ein wenig eingedeckt mit den Basicsachen. Jo dann sind wir wieder heim und ich erst mal duschen gegangen. Aber das Badezimmer ist derart eklig- überall Haare (ich hasse Haare!!!!!) Ich dann erst mal grob die Dusche sauber gemacht und mich dann da rein gewagt- joooo irgendwie funktioniert heiß und kalt wasser nicht ganz. Entweder es war brühend heiß oder wenn man kalt nur ein wenig aufgedreht hat eiskalt. Hab dann ständig gewechselt und hin und her gespungen wenns wieder zu kalt oder heiß wurde- hatte also eine sehr gesunde Dusche ;-) Hab danach Ben(SOhn) gefragt wie ich das am besten mache und er meinte ich solle des heiße wasser soweit wie möglich aufdrehen und dann das kalte nur Miniminimal- wir werden sehen ich werde heute meinen zweiten Versuch starten :-)

Ja die Küche ist auch sehr abenteuerlich weil man sobald man was essen oder trinken will eine halbestunde auf die Suche gehen muss nach sauberem geschirr und danach erst mal einige zeit schrubben muss weil der dreck zum teil ein fester bestandteil des geschirrs ist:-) aber jo Mei hat mir mittags noch einen kleinen topf gekauft und der rest wird halt einfach geputzt. Mei wohnt übrigens nicht hier- sie hat ihr eigenes Haus 2 Straßen weiter; aber da des gerade renoviert wird, ist sie hauptsächlich hier, nur schlafen scheint und arbeiten scheint sie in ihrem haus. SIe meinte, dass es momentan noch zu arg nach Farbe riecht aber wenns dann ferig ist, dann zeigt sie mir ihr haus auch- da sei dann auch ein Zimmer zum Vermieten frei und wenn ich will könnt ich dann in ihr haus ziehen, da wäre alles frisch renoviert und dementsprechend n
eu. Jo jetzt mal schauen.
Stephen der Papa von Ben der arbeitet in ner Firma und am Wochenende gibt er ausländischen Kindern ENglischunterricht. Er ist ganz nett, weng gammliger Junggeselle, der seine Freizeit mit Filmen, Playstatation und Lesen von Philosophie verbringt. Ben ist ganz nett (bis jetzt hat er noch nicht saxophon geübt:-) ) Jo und Mei ist auch ganz ok, sie hat hier definitiv die Hosen an, Ben und Stephen werden regelmäßig von ihr zusammengeschrien und rumgescheucht.
Gestern Nachmittag bin ich dann mit Mei, Ben und David (ich gehe mal davon aus, dass er Mei's Freund ist) ein wenig draussen rumgelaufen und sie hat mir das zu Fuß erreichbare EInkaufszentrum gezeigt, dann haben wir noch einen Kaffee getrunken. Ben war von dem ganzen Ausflug mäßig begeistert^^ weil wir ja fast 2 km laufen mussten - es war aber trotzdem ganz witzig. David ist ganz n
ett, erzählt ziemlich viel- leider versteh ich ihn nicht immer aber jo geb mir mühe :-) Später sind wir 4 dann essen gegangen in so nem "italienischen Restaurant"- war ganz lecker nur die Pizza alles andere als italienisch und Ben wollte lieber heim um am Pc hzu spielen, also sind wir drekt nach dem essen gleich wieder heim. Ich war aber ganz froh weil ich richtig müde war.
Der Ort wo ich wohn ist wohl irgendwie eine Art China Town- weil bis jetzt hab ich fast nur Asiaten gesehen (außer Stephen und David) mal schauen wie des beim schaffen so ist. Hab mir auch schon ne Handykarte gekauft, die ich in mein Handy machen kann. Hab also jetzt auch ne
australische Handynummer (des war ein ACt weil die Verkäuferin einen argen asiatischen Akzent hatte- ich scheine wohl auch einen deutschen Akzent zu haben :-) )
Jo am DIenstag solls bis 25 Grad geben- das wär ziemlich cool weil ich nicht gerade so warm in meinem Zimmer hab- hatte heute nacht auch ne wärmflasche (die leider nicht ganz sicht ist- muss ich irgendwie nocht zukleben oder so)
Okay über die Reise gibts eigentlich nicht besonders viel zu sagen.Sie hat gefühlt 1000 Stunden gedauert hat und ich so geschwollene füße hatte, dass ich nicht mehr in meine chucks gepasst hab. Hab eig
Am Samstag um 5:45 bin ich dann endlich angekommen, hatte zum Glück kein Stress mit dem Gepäck und meine mitgebrachten Gummiebärle habich auch ganz locker ins Land gekriegt :-) Hab dann leider erst nach ner halben Stunde Stunde meine Gastfamily erreicht aber hat dann doch noch gereicht mit dem Bus; sie haben mich dann von der Bushaltestelle abgeholt.
Hab als ich angekommen bin dann erstmal mein Zeug im Zimmer verstaut- das ging ganz schnell weil ich ja kaum was dabei hatte- mittags bin ich dann mit Mei einkaufen gewesen im nächste Vorort ist ein gr0ßer Supermarkt. HAt ewig gedauert bis ich alles gefunden hatte weil die
Ja die Küche ist auch sehr abenteuerlich weil man sobald man was essen oder trinken will eine halbestunde auf die Suche gehen muss nach sauberem geschirr und danach erst mal einige zeit schrubben muss weil der dreck zum teil ein fester bestandteil des geschirrs ist:-) aber jo Mei hat mir mittags noch einen kleinen topf gekauft und der rest wird halt einfach geputzt. Mei wohnt übrigens nicht hier- sie hat ihr eigenes Haus 2 Straßen weiter; aber da des gerade renoviert wird, ist sie hauptsächlich hier, nur schlafen scheint und arbeiten scheint sie in ihrem haus. SIe meinte, dass es momentan noch zu arg nach Farbe riecht aber wenns dann ferig ist, dann zeigt sie mir ihr haus auch- da sei dann auch ein Zimmer zum Vermieten frei und wenn ich will könnt ich dann in ihr haus ziehen, da wäre alles frisch renoviert und dementsprechend n
Stephen der Papa von Ben der arbeitet in ner Firma und am Wochenende gibt er ausländischen Kindern ENglischunterricht. Er ist ganz nett, weng gammliger Junggeselle, der seine Freizeit mit Filmen, Playstatation und Lesen von Philosophie verbringt. Ben ist ganz nett (bis jetzt hat er noch nicht saxophon geübt:-) ) Jo und Mei ist auch ganz ok, sie hat hier definitiv die Hosen an, Ben und Stephen werden regelmäßig von ihr zusammengeschrien und rumgescheucht.
Gestern Nachmittag bin ich dann mit Mei, Ben und David (ich gehe mal davon aus, dass er Mei's Freund ist) ein wenig draussen rumgelaufen und sie hat mir das zu Fuß erreichbare EInkaufszentrum gezeigt, dann haben wir noch einen Kaffee getrunken. Ben war von dem ganzen Ausflug mäßig begeistert^^ weil wir ja fast 2 km laufen mussten - es war aber trotzdem ganz witzig. David ist ganz n
Der Ort wo ich wohn ist wohl irgendwie eine Art China Town- weil bis jetzt hab ich fast nur Asiaten gesehen (außer Stephen und David) mal schauen wie des beim schaffen so ist. Hab mir auch schon ne Handykarte gekauft, die ich in mein Handy machen kann. Hab also jetzt auch ne
Jo am DIenstag solls bis 25 Grad geben- das wär ziemlich cool weil ich nicht gerade so warm in meinem Zimmer hab- hatte heute nacht auch ne wärmflasche (die leider nicht ganz sicht ist- muss ich irgendwie nocht zukleben oder so)
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Noch daheim
So, langsam aber sicher gehen meine letzten Stunden in "good old Germany" zu Ende. Bin grad noch dabei die letzten Vorkehrungen zu treffen und mein Zeug zwischen Handgepäck und normalem Koffer hin und her zu packen, damit es ja klappt mit dem Gewicht. Bin ja mal gespannt wie das heute Abend wird mit dem wiegen...hoff ja immer noch, dass das Handgepäck nicht gewogen wird und dass meine (doch etwas große Handtasche) zusätzlich erlaubt wird :-) Wir werden sehen - drückt mir die Daumen.
So werde dann erst wieder auf australischem Boden schreiben (Oh mein Gott!!!)
So werde dann erst wieder auf australischem Boden schreiben (Oh mein Gott!!!)
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